MELA


VITA - DIE KURZFASSUNG

In einem kleinen, verschlafenen Nest in Niederbayern wurde im Januar 1983 in aller herrgottsfrüh ein Mädchen geboren und aus Ermangelung eines besseren Namens (denn man hatte einen Jungen erwartet) Mela genannt. Dieses Mädchen bin ich. Inmitten einer Horde Jungs wuchs ich am idyllischsten Arsch der Welt auf. Kaum aus dem Alter nach dem verschollenen Klosterschatz des Dorfes zu suchen, begann sich meine Welt um Musik zu drehen. Ich erbettelte mir eine Querflöte, damals das coolste Instrument der Welt, und übte wie von Sinnen. In der Pupertät waren Gitarren cooler, also holte ich mir eine von meinem Ersparten und schrieb eigene Lieder. Nach dem Abitur studierte ich Musikwissenschaft in Regensburg, Bristol und London. An der Universität keimte meine Liebe zum Theater auf und nach dem Studium wurde ich Requisiteurin in Frankfurt am Main. (Ganz nebenbei fing ich übrigens in dieser Zeit auch an Geschichten zu schreiben.) Eine ganz andere Liebe führte mich schließlich 2012 noch weiter gen Norden, nach Köln. Dort lebe ich heute, spiele in einer Band und arbeite für verschiedene Film- und Fernsehproduktionen.


STORYTELLING

 Wenn ich schreibe, erzähle ich Geschichten. Dass es für mich keinen großen Unterschied zwischen Geschichten schreiben und Musik schreiben gibt, ist wichtig. Denn Geschichten kann man im Großen und im Kleinen erzählen. Seien es Sekundenbruchteile einer Erinnerung, die aus dem Nichts einen Song entstehen lassen, oder seien es verschachtelte Ideen, die hunderte Seiten füllen.

Geschichte ist Geschichte. Und die meisten wollen erzählt werden.

 

Oder wie eine Freundin von mir eines Tages festgestellt hat: Eine Geschichte fängt an, wo sie anfängt, und endet, wo ihr Ende ist. Generell, sollte sie aber auf einen Tisch passen.